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Schulbibliothek Grundschule

Die Bedeutung der Schulbibliothek zur Förderung der Lesemotivation und des Lernverhaltens ist unbestritten und ist gerade für die „kleinen Leser“ von großer Bedeutung. Mit dem Einrichten einer Schulbibliothek in einer Grundschule wird primär das Ziel verfolgt, den Grundschülern einen Zugang zu kind- und altersgerechter Literatur zur Verfügung zu stellen, um sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Da die Schwerpunkte bei einer Grundschule ganz anders gesetzt sind als dies auf einem Gymnasium der Fall ist, ergeben sich dementsprechend andere Anforderungen an den Medienbestand. Bei einer Grundschule, in der Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse unterrichtet werden, liegt der inhaltliche Schwerpunkt hauptsächlich auf den Bilderbüchern, einfachen Sachbüchern, Hörspielen, Lernsoftware, erzählenden Kinderliteratur und Kinderlexika. Comics oder Mangas dürfen aber auch nicht fehlen und sollten zum Grundbestand einer Grundschulbibliothek gehören. Der Anteil von Comics am Gesamtbestand sollte jedoch nicht mehr als 5 Prozent betragen. Als Anfangsbestand werden 3 Medien pro Schüler angesetzt, die mit dem Zielbestand eine Zahl von 5 bis 7 Medien pro Schüler erreicht haben sollten.
Um die Kleinen für die Buchwelt zu begeistern, sollte die Schulbibliothek thematische abgestimmte Veranstaltungen anbieten, die sich an den Unterrichtsinhalten orientieren. So könnte man zum Beispiel das jeweilige Thema durch das Vorstellen ausgewählter Bücher gemeinsam mit den Kindern bearbeiten, um sie durch Vorlesen, Spielen, Rätseln, Basteln oder Singen an das Thema heranzuführen. Darüber hinaus ist es äußerst wichtig, den Grundschulkindern die Systematik der Bibliothek sowie die Aufstellung der Bestände zu erklären. Dahingehend sollte die Selbständigkeit der Schüler hinsichtlich der Bibliotheksbenutzung gefördert und die Recherchekompetenz, die als Grundlage für die weitere Schullaufbahn dient, vermittelt werden.
Autorenlesungen sind besonders wichtig für die Kinder und sollten von jeder Grundschulbibliothek angeboten werden. Denn auf diese Weise entsteht eine ganz persönliche Beziehung zu den Büchern, die sich positiv auf die weitere Entwicklung der Kinder auswirkt. Außerdem können alle Fragen der Kinder im Anschluss an die Lesung beantwortet und ein reger Austausch initiiert werden. Wenn man das Ganze noch interessanter gestalten möchte, kann man die Lesung im Freien stattfinden lassen, wo die Kinder ganz entspannt dem Vorleser zuhören können.
Die Bibliotheksräume sollten in ihrer Größe und ihrem Aufbau der Zielgruppe entsprechend gestaltet sein, sodass sich auch die Kleinen schnell zurechtfinden können. Insbesondere im Grundschulbereich hat sich der Einbau von Lesetreppen bewährt, auf denen viele Schüler gleichzeitig zwanglose Sitzmöglichkeiten finden können, um gemeinsam in einem interessanten Buch zu blättern oder Hausaufgaben zu erledigen.

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